Um weitere "Kätzchen-Rückholaktionen" wie in unserem B-Wurf  + C-Wurf
zukünftig zu vermeiden, sollte sich bitte jeder Katzeninteressent vor dem Kauf 
einige Dinge durch den Kopf gehen lassen.
 
Die Zaubermäuse haben ein Anrecht auf ein schönes, umsorgtes Leben bei Menschen,  die ihnen die Liebe und Fürsorge geben, die sie benötigen und nicht Ausreden suchen, um sie wieder loszuwerden.
 
"Testkäufe"  kann man mit toten Gegenständen machen, aber nicht mit lebenden Wesen.
 
Ausspruch einer befreundeten und maßlos empörten Züchterin:   
Katzen sind keine Oberhemden, die man bei Nichtgefallen zurück gibt!
 
Katzen können gut 15 Jahre oder älter werden, das ist eine lange Zeit.
Es ist ein lebendes Wesen, das eine Seele besitzt und Gefühle hat -  man kann es nicht einfach
kaufen und wieder abstoßen, wenn es einem lästig ist oder man sich vor der Anschaffung nicht
alles reiflich überlegt hat.  Katzen sind auch nicht so zu erziehen wie Hunde, sie sind manchmal recht
eigensinnig und lassen sich nicht befehligen.
Unsere Kätzchen sind unglaublich lieb und gehen mit Freude und grenzenlosem Vertrauen und ohne 
Scheu auf andere Menschen zu - ein Herumschubsen haben sie nicht verdient - da kann so ein
kleines Katzenseelchen einen Knacks bekommen (so wie unser Black-Bacardi aus unserem B-Wurf).
 
Überlegungen vor dem Katzenkauf
 
1.         erlaubt der Vermieter die Katzenhaltung? – und was sagt Ihre Familie/Partner dazu?  
 
2.         sind Sie bereit genügend Geduld für die Eingewöhnung des Kätzchens aufzubringen? (bei älteren
            Katzen kann das schon mal 4-6 Wochen dauern)  
 
3.         haben Sie genug Zeit und Geduld für die Erziehung (Katzenkinder können ganz schöne Racker sein)
  
4.         haben Sie evtl. auch Platz für ein zweites Kätzchen? (2 Kätzchen = doppelte Freude). Langeweile 
            sollte das Kätzchen nicht haben und ein Artgenossen zum Spielen ist gut für sein Seelenleben.
 
5.         falls sie schon Haustiere besitzen, sollte Sie bedenken, dass Kleintiere wie Hamster, Ratten, Mäuse
            oder Vögel als Beutetiere angesehen werden könnten. Haben Sie einen Hund, muss die Zusammen-
               führung vorsichtig erfolgen und leben schon Katzen in Ihrem Haushalt, könnte es am Anfang zu
            Zickereien und Spannungen kommen und es kann etwas dauern, bis der Neuling akzeptiert wird. 
 
6.         haben Sie genügend Zeit und Lust sich mit Ihrer Katze zu beschäftigen, mit ihr zu spielen..,
            sie zu pflegen? Gerade Wohnungskatzen brauchen viel Spiel- und Schmuseeinheiten.
 
7.         haben Sie genug finanzielle Mittel für die Grundausstattung (Kennel, Kratzbaum, 
            Liegehöhlen, Bettchen, Futternäpfe, Katzenklo, Bürsten etc.), für die monatl. wiederkehrende 
            Kosten wie Futter und Katzenstreu und für die jährl. wiederkehrende Kosten z. B für Impfungen,
            Wurmkur und Flohmittel und dann die außerplanmäßigen Tierarztkosten im Krankheitsfall, bei
            Verletzungen oder bei Unfall (50-100 € oder mehr kommen für einen Besuch schnell mal zusammen).
 
8.         können Sie damit umgehen dass eine Katze –Ihnen liebgewordene- Gegenstände kaputt machen kann
            z. B. Blumenvasen umkippen, Porzellanfiguren runterschmeißen, Gardinen beschädigen oder an
            Sofa und Tapeten kratzen.  
 
9.         sind Sie bereit auch mal Erbrochenes wegzuwischen, Durchfallspuren zu beseitigen oder in
            gleicher Sache die Katzenpops zu reinigen – auch die Katzenklos müssen geleert und regelmäßig
               gereinigt werden.  
 
10.       stören Sie die Haare auf dem Teppich, dem Sofa oder auf der Kleidung – es muss daher öfters mal
            nach dem Staubsauger oder der Fusselbürste gegriffen werden.  
 
11.       sind Sie bereit auf Urlaub zu verzichten oder habe ich ansonsten eine gute Unterbringmöglichkeit 
            (z. b. eine Tierpension Kosten ca. 8-12 € am Tag, Bekannte, Verwandte oder Nachbarn) oder können
            Sie einen "Catsitter"  organisieren (auch kostenpflichtig)  
 
12.         wichtig bei Allergiker: bitte ärztlich abklären lassen ob eine Katzenhaarallergie besteht (Test beim
            HNO-Arzt). Im Netz ist zwar zu lesen, dass Sibirische Katzen gut für Katzenhaarallergiker geeignet
            sind, aber leider besteht da wohl höchstens eine 50 zu 50 Chance (Erfahrungsberichte durch andere
            Züchter).
Kitten- und Abgabeinformationen Informationen zur Frühkastration

Kosten einer Rassekatze

 
Appell an Züchter
 
Ein Züchter sollte sich vor dem Kauf überlegen,  ob er das Kätzchen in seiner Zucht einsetzen kann 
oder nicht.  Dazu sollte er sich vor dem Reservieren eines Kittens den Stammbaum zeigen 
lassen und sich bei 
Bedarf mit einem erfahrenen Züchter  zusammensetzen und über das  
Für und Wider beraten.
Er sollte sich vor dem Kauf eines Kittens über sein Zuchtziel im Klaren sein, damit er entscheiden 
kann, ob er das begehrte Kätzchen  zum Erreichen seines Zuchtzieles überhaupt einsetzen kann.
 Auch muss er sich im Klaren sein, dass sich erst im Laufe  der Entwicklung des Kätzchens zeigt, ob es
 wirklich zur Zucht  geeignet ist oder nicht.
Sollte sich später herausstellen,  dass die Katze/Kater  nicht so wirklich für die Zucht geeignet ist, dann 
sollte man das - hoffendlich !!- liebgewonnene Kätzchen kastrieren lassen und behalten.  Es ist ein
 absolutes "NO-GO" , das Tier dann einfach weg zu geben,  weil man der Meinung ist: <die Katze/Kater
 für meine Zucht nicht geeignet, es ist für mich wertlos - also weg damit, unnötige Fresser will ich
nicht haben, ich bin ja  schließlich kein "Kastratenpensionat".>
 
Auch sollte eine zukünftiger Züchter wissen,  ob er einen potenten Kater bei sich halten kann.
Ein potenter Kater muss nicht markieren und stinken, aber er kann jederzeit damit anfangen.
Hoch ist die Gefahr, wenn mehrere potente Kater zusammen gehalten werden (werden sollen).
Das "Wegsperren" von potenten Katern in einen kleinen Raum,  noch dazu ohne  "Mitkatze/-kater" 
und mit wenig menschlicher Zuwendung  ist auch ein Weg, den man nicht gehen sollte und darf.  
Den Tieren sollte es so gut gehen wie möglich, das sind  wir ihnen schuldig. 
 
Denn uns hat Gott die Fähigkeit und Macht zum Denken und Handeln gegeben.